International Vacation Confidence Index 2024

Wien, 24. Juni 2024

Der Sommer beginnt in Kürze und damit auch die lang ersehnte Urlaubszeit. Doch wohin soll die Reise gehen? Und wie viel Geld steht dafür zur Verfügung? Im Zuge des jährlichen „Travel Confidence Index“ von Allianz Partners wurden über 9.000 Menschen in mehreren europäischen Ländern zu ihren Urlaubsplänen befragt, darunter 1.050 aus Österreich. Dabei zeigt sich: Der Großteil der Österreicher:innen (82 %) plant auch in diesem Jahr eine Urlaubsreise (2023: 84 %). Auslandsreisen (57 %) erfreuen sich großer Beliebtheit – in den meisten Fällen wird das europäische Ausland bevorzugt (49 %). Gut die Hälfte (45 %) verbringt ihren Urlaub lieber in Österreich. Beobachten lässt sich auch eine Tendenz zu nachhaltigem Reisen. Der Anteil jener, die bereit sind, für umweltfreundliche Unterkünfte und Transport mehr auszugeben, ist gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozentpunkte auf 54 % angestiegen.

„In ihrem Sommerurlaub suchen die Österreicher:innen vor allem Erholung und neue Erlebnisse. Mit der passenden individuellen Absicherung und digitalen Begleitung unterstützen wir eine sorgenfreie Auszeit. Da die Nachfrage sehr hoch ist, arbeiten wir daran, weitere digitale und maßgeschneiderte Services zur Verfügung zu stellen“, berichtet Erik Passer, Bereichsleiter Vertrieb bei Allianz Partners Österreich.

Reisefreudige stocken Budget um 340 Euro auf

Trotz Inflation geben die Österreicher:innen heuer mehr aus als noch im Vorjahr: Das Urlaubsbudget wird im Schnitt pro Haushalt um 340 Euro von 2.081 Euro auf 2.421 Euro (+ 16 %) erhöht und liegt damit im europäischen Spitzenfeld. Lediglich die Befragten in der Schweiz geben für ihren Urlaub noch mehr Geld aus (+ 11 %, 3.077 Euro). In Polen (+ 18 %, 1.257 Euro), Deutschland (+ 10 %, 2.157 Euro), den Niederlanden (+ 9 %, 2.291 Euro) und Großbritannien (+1 %, 2.322 Euro) investieren die Menschen ebenfalls mehr Geld in Urlaubsreisen. Reisende aus Südeuropa schnallen hingegen den Gürtel dieses Jahr enger: Gekürzt wurden die Reiseausgaben bei den Befragten in Frankreich (- 11 %, 1.677 Euro), Italien (- 1 %, 1.674 Euro) und signifikant in Spanien (- 41 %, 1.019 Euro). Umgekehrt verzichten rund 28 % der Österreicher:innen (+ 4 % im Vergleich zu 2023) aus Kostengründen auf einen Sommerurlaub.

Eigenes Auto als beliebtestes Transportmittel, ein Viertel fährt mit der Bahn in den Urlaub

Was die Wahl der Fortbewegungsmittel angeht, fahren 59 % der Österreicher:innen mit dem eigenen Auto in den Urlaub. 38 % planen eine Flugreise, während sich über ein Viertel (27 %) für die Bahn entscheidet. Hinzu kommen noch 14 % Busreisende und 4 % sind mit dem Motorrad, dem Fahrrad oder über Fahrgemeinschaften unterwegs.

Fußball EM und Remote Work: Trendthemen im Sommerurlaub 2024

In puncto Erwartungen an den Sommerurlaub setzen die Österreicher:innen ähnliche Prioritäten wie Reisende aus anderen europäischen Ländern: Hierzulande dominiert bei rund drei Vierteln (72 %) der Wunsch, neue Erfahrungen zu sammeln. 46 % der Befragten möchten im Urlaub an einer Ticketveranstaltung (sportliche Großereignisse wie die Fußball EM 2024, Konzerte und Musikfestivals) teilnehmen, 42 % ein Hobby oder einen Sport ausüben und 37 % planen einen Solo-Trip. Die veränderte Arbeitswelt durch Homeoffice und Remote Work wirkt sich ebenso auf die Urlaubsplanung aus: 28 % können sich kürzeres und 23 % sogar ein längeres Arbeiten vom Urlaubsort aus vorstellen. Bei der jungen Generation ist diese Möglichkeit besonders beliebt: Rund die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen (49 %) und 39 % der 25- bis 34-Jährigen planen, remote von der Urlaubsdestination aus zu arbeiten. Für eine längere Zeit als „Digital Nomad“ von unterwegs aus zu arbeiten, können sich 45 % der 18- bis 24-Jährigen und 32 % der 25- bis 34-Jährigen vorstellen.

Finanzielle Situation, geopolitische und Extremwetterereignisse bereiten Sorgen

Auch wenn der Urlaub laut der Befragung heuer etwas mehr kosten darf, sorgen sich 63 % der Österreicher:innen um gestiegene Reisekosten und 53 % ganz generell um ihre finanzielle Situation. 47 % haben Angst vor gesundheitlichen Problemen im Urlaub. Nach den Extremwetterereignissen des Vorjahres wie etwa der Hitzewelle auf Sizilien mit 48,2 °C und verheerenden Waldbränden in Südeuropa sorgen sich 47 % der Österreicher:innen vor den Folgen des Klimawandels. Auch geopolitische Ereignisse liegen den österreichischen  Urlauber:innen (43 %) im Magen. Ganze 65 % der Befragten machen sich Gedanken rund um etwaige Risiken von Cyberangriffen etwa durch die Nutzung von öffentlichen WLAN Verbindungen, USB-Ladestationen und öffentlichen PCs.

Reiseversicherung gewinnt an Bedeutung – junge Menschen besonders vorsichtig

58 % der Österreicher:innen schließen heuer eine Reiseversicherung ab – das sind um zwölf Prozentpunkte mehr als noch 2023. Hauptgründe für eine Versicherung sind die medizinische Versorgung (56 %), die Kostenerstattung im Ausland (50 %) und die Stornoabsicherung (48 %). Weitere Gründe betreffen unvorhersehbare Ereignisse (45 %) und mögliche Schwierigkeiten mit dem Gepäck (27 %). Junge Menschen sind besonders vorausschauend: 66 % der 18- bis 24-Jährigen entscheiden sich für eine Versicherung.

Digitale Services: automatisierte Schadensabwicklung, Med Hotline und 24/7 Versorgung von Reisenden erwartet

Jene Befragten, die einen Reiseschutz abschließen, erwarten sich von ihrer Versicherung umfassende digitale Betreuung. 83 % setzen eine automatisierte Schadensabwicklung voraus und 80 % wollen 24/7-Zugang zu Telemedizin. 73 % wünschen digitale Hilfsmittel wie Travel Guides und Dokumenten-Wallets. „Reisende möchten schnelle und einfache Hilfe im Krankheitsfall. Mit unserem digitalen Schadenportal und dem Dr. Chat Live-Chat bieten wir genau das: Rund um die Uhr Zugriff auf medizinische Unterstützung und zuverlässige Hilfe im Schadensfall – alles bequem von unterwegs“, erzählt Passer.

Über den „International Travel Confidence Index”

Die Studie wurde von OpinionWay von 2. bis 10. Mai 2024 mit einer Stichprobe von 9.497 Personen in Österreich (1.050 Personen), in Frankreich (1.050 Personen), in Deutschland (1.057 Personen), im Vereinigten Königreich (1.069 Personen), in Italien (1.063 Personen), in Spanien (1.055 Personen), in den Niederlanden (1.051 Personen), in der Schweiz (1.052 Personen) und in Polen (1.050 Personen) online durchgeführt. Irrtum vorbehalten. Aussagen, die die Zukunft betreffen, sind Schätzungen.

Tomas Kunzmann, Chief Executive Officer von Allianz Partners, sagt: „Ich freue mich sehr, dass Anna die Verantwortung für unsere globalen strategischen Partnerschaften übernommen hat. Sie ist eine inspirierende Führungspersönlichkeit mit der außergewöhnlichen Fähigkeit, Branchentrends frühzeitig zu erkennen und diese in wirkungsvolle Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu übersetzen. Ihre Führung hat nicht nur ein außergewöhnliches Wachstum in unserem Reisegeschäft ermöglicht, sondern auch Teams im gesamten Unternehmen dazu inspiriert, neue Wege zu gehen und zentrale Innovationen voranzutreiben. Ich bin überzeugt, dass ihr zukunftsorientierter Ansatz sowie ihre Leidenschaft für den Aufbau bedeutungsvoller und langfristiger Partnerschaften unsere strategischen Kooperationen auf ein neues Niveau heben werden.“

Ihre bisherige Verantwortung für das Reisegeschäft übernimmt Phil Hoffman, der zum 15. April 2026 als Chief Officer Travel in den Vorstand von Allianz Partners eingetreten ist.