Bildzuschnitt zeigt Hände, die auf einem Laptop tippen, der auf einem weißen Schreibtisch steht. Hintergrund ist sehr hell gehalten.

Allianz Risk Barometer 2026: Cyber bleibt größtes Geschäftsrisiko, KI größter Aufsteiger

München, 3. Februar 2026 

Cyberangriffe sind 2026 zum fünften Mal in Folge das größte Geschäftsrisiko weltweit – und auch in Deutschland klar auf Platz eins. Das zeigt das aktuelle Allianz Risk Barometer von Allianz Commercial, an dem 3.338 Befragte (Vertreter:innen aus Unternehmen, Versicherungsbranche und Risikomanagement) aus 97 Ländern teilgenommen haben, darunter 400 aus Deutschland. Künstliche Intelligenz (KI) ist weltweit der größte Aufsteiger und belegt erstmals Platz 2. In Deutschland rangiert KI neu auf Platz 4.

Cyberrisiken: In Deutschland wie weltweit an der Spitze

Nach einem von Cyberangriffen geprägten Jahr 2025 führen digitale Bedrohungen auch im Allianz Risk Barometer 2026 das Ranking an: Weltweit nennen 42 Prozent der Befragten Cybervorfälle als wichtigstes Geschäftsrisiko – zum fünften Mal in Folge. Die anhaltende Spitzenplatzierung spiegelt die zunehmende Abhängigkeit von digitalen Technologien in einem volatilen geopolitischen und regulatorischen Umfeld wider. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen stehen aufgrund fehlender Ressourcen für Cybersicherheit unter massivem Druck und rücken verstärkt ins Visier von Kriminellen.

In Deutschland fällt das Bild noch deutlicher aus: 52 Prozent der Befragten nennen Cyberkriminalität, IT-Ausfälle, Malware/Ransomware und Datenschutzverletzungen als größtes Risiko – ein Anstieg gegenüber 47 Prozent im Vorjahr. Damit bewerten deutsche Unternehmen technologische Verwundbarkeit kritischer als der globale Durchschnitt (42 Prozent) und auch höher als im europäischen Vergleich (46 Prozent).

Wichtig ist: Die digitale Risikolage betrifft längst nicht mehr nur IT-Abteilungen oder Führungsebenen. Mitarbeitende sind zunehmend Zielscheibe von Phishing, Social Engineering und KI-gestützten Betrugsversuchen – und können damit ungewollt zur Schwachstelle für ganze Organisationen werden, wenn es an Aufmerksamkeit, Wissen oder Schutz fehlt.

„Cyberrisiken entstehen heute häufig dort, wo Technik auf menschliches Verhalten trifft. Mitarbeitende sind ein zentraler Bestandteil der Sicherheitskette – und genau deshalb braucht es Lösungen, die nicht nur Unternehmen, sondern auch einzelne Nutzer:innen im digitalen Alltag stärken“, sagt Carsten Staat, Managing Director Deutschland bei Allianz Partners. „Mit unserer digitalen Plattform Allyz Cyber bieten wir Endnutzer:innen eine Kombination aus Sicherheitssoftware, persönlicher Unterstützung und Versicherungsschutz – gebündelt in einer App. So helfen wir dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, Betrugsversuche abzuwehren und im Ernstfall schnell Unterstützung zu erhalten. Das ist ein wichtiger Baustein für mehr digitale Resilienz insgesamt.“

KI: Chancenbringer und Risikofaktor zugleich

Künstliche Intelligenz ist der größte Aufsteiger im Allianz Risk Barometer: 32 Prozent der Befragten sehen KI inzwischen als zentrales Geschäftsrisiko (Rang 2 global, Rang 3 in Europa). In Deutschland erreicht KI mit 26 Prozent Platz 4 – hinter Cybervorfällen, Betriebsunterbrechungen sowie Änderungen in Gesetzgebung und Regulierung. Das unterstreicht sowohl die wachsende Bedeutung von KI, als auch den zunehmenden Druck durch neue Vorgaben, Richtlinien und Haftungsfragen.

Mit der raschen Verbreitung generativer KI rücken Implementierungsherausforderungen, rechtliche Verantwortlichkeiten, das Risiko von Desinformation sowie operative Hürden wie Systemzuverlässigkeit, Datenqualität und Fachkräftemangel in den Fokus. Die technologische Einführung eilt dabei Governance-Strukturen und Regulierung häufig voraus und verschärft rechtliche Risiken, etwa durch unklare Verantwortlichkeiten, möglichen Missbrauch geistigen Eigentums oder diskriminierende, automatisierte Entscheidungsprozesse. Zugleich wirkt KI als Verstärker des Top-Risikos Cyber, indem sie Angriffsflächen erweitert und bestehende Schwachstellen verschärft.

Allyz Cyber: Schutz für den digitalen Alltag

Vor diesem Hintergrund gewinnt der Schutz einzelner Nutzer:innen weiter an Bedeutung. Denn je stärker digitale Technologien und KI in Arbeits- und Privatleben integriert werden, desto häufiger geraten Menschen selbst ins Visier von Cyberkriminellen.

Mit Allyz Cyber bietet Allianz Partners eine digitale Plattform für Endnutzer:innen, die proaktive Sicherheitstools wie VPN, Viren- und Browserschutz, Identitätsüberwachung, Passwort-Manager und Betrugsprävention mit persönlicher Unterstützung und Versicherungsleistungen verbindet – etwa bei Online-Banking-Betrug, Problemen mit Online-Einkäufen, Datenwiederherstellung oder e-Reputation.